Der russische Wirtschaftswissenschaftler Nikolai D. Kondratieff hat erstmals die langen Konjunkturwellen von ca. 50-60 Jahren beschrieben. Diese Zyklen werden durch neue technische Entwicklungen abgelöst. Beginnend mit der Dampfmaschine bis zur heutigen Informationstechnik. Der nächste Zyklus, in den wir sicherlich schon eingetreten sind, ist für einige Zukunftsforscher das Segment für mehr Lebensqualität. Allem voran der Gesundheit und dem Wohlergehen.

Dabei ist Gesundheit (und Veränderung der persönlichen Lebenssituation) weniger eine medizinische, sondern viel mehr eine Frage des Menschenbildes, somit eine philosophische Sichtweise.

Das Menschenbild entscheidet darüber, welche Strategien und Aktivitäten der Einzelne zum Erhalt oder der Wiedererlangung von Gesundheit und Erfolg entfaltet.

Wie lässt sich das Menschenbild unterscheiden?

Zunächst kann der Mensch als mechanisches System verstanden werden, in dem man einfach nur die defekten Funktionsträger durch Ersatzteile auszutauschen braucht. 

Im weiteren kann der Mensch auch als bio-chemisches Wesen verstanden werden. Wer diesem Menschenbild anhaftet versucht die Gesundheit mit der in der Apotheke erhältlichen Mittel ins Lot zu bringen.

Das energetische Menschenbild, allen voran die Traditionelle Chinesische Medizin  (TCM) beobachtet die Energiehaushalte, die Energieströme (Meridiane), die Balance zwischen Yin und Yang und die Energie als solche, das Chi. Das Gesetz des Ausgleiches und des Flusses stehen im Fokus damit Körper, Seele und Geist in ihrer Einheit ihren optimalen Wirkungsgrad erreichen.

Informatives Menschenbild: Alles schwingt – leider nicht immer richtig! In den Anfängen der russischen Raumfahrt hat es sich gezeigt, dass Kosmonauten außerhalb des Gravitationsfeldes krank werden. Die menschlichen Organe verlieren ihre gesunde Schwingung, was mit Krankheit gleichzusetzen ist. Die Lösung war: Schwingungsmuster sind Informationen, die auf der Erde gemessen und gespeichert und bei Bedarf im All dem irritierten Organ „vorgespielt“ werden. Das Organ erinnert sich wie es gesund schwingt und nimmt diesen gesunden Rhythmus  wieder auf.

Last not least: das seelisch-geistige Menschenbild. Spätestens seit der wissenschaftlichen Entdeckung der quantenmechanischen Effekte vor ca. 100 Jahren ist der Fachwelt klar, dass die Welt komplexeren Gesetzmäßigkeiten folgt als dies in der Newton´schen Physik noch vorgedacht war. Die Physik durchdringt damit das von den Religionen beanspruchte Menschenbild: Geist und Bewusstsein haben entscheidenden Einfluss auf Materie und damit auf unsere Gesundheit. Unsere Überzeugungen entscheiden darüber, ob z.B. auch Plazebo-Medikamente und Schein-OPs ihre Heilwirkung entfalten. „Glaube (Überzeugungen) versetzt Berge“ wie es so schön heißt.

Diese Wirkungsweise ist zwar nicht Gegenstand der Schulmedizin, gleichwohl ist sie durch die neuen Wissenschaften umfassend dokumentiert und erforscht. Allen voran der amerikanische Biogenetiker Bruce Lipton, der aufzeigt, dass die Steuerung der Zellen nicht durch die Gene, sondern über den Geist erfolgt. Damit widerlegt er auch die gängigen Überzeugungen der Schulmedizin. Wenn unser Geist unsere Selbstheilung steuert, dann bleibt nur die Frage, wie man  diesen wieder heil bekommt? 

FAZIT: Jedes Menschenbild und die darin angesiedelten Heilmethoden haben ihre Berechtigung, da es immer Menschen gibt, die dem jeweiligen Ansatz ihr Vertrauen schenken. Vertrauen ist, ohne dass es uns bewusst ist, der Schmierstoff für den Erfolg jeglicher Behandlungsform. Vertrauen ist dem seelisch-geistigen Menschenbild zuzuschreiben, und steuert die „darunterliegenden“ strukturellen, bio-chemischen, rhythmischen und energetischen Prozesse eines Menschen.

Wer tiefer in das Thema Selbststeuerung über das seelisch-geistige Menschenbild eintaucht, erfährt den leichtesten Weg hin zur nachhaltigen Gesundheit.

Ob sich über dieses Menschenbild ein Kondratieff-Wirtschaftszyklus entwickeln wird ist eher fraglich, da Gesundheit über diesen Weg keine Frage der finanziellen Mittel mehr ist. Gleichwohl wäre es der Wiedereinstieg in eine lange vergessene, gesunde und natürlich kooperative Gesellschaftsform.