Ist das Glas halb voll oder halb leer? Bin ich erfolgreich oder reich an Misserfolgen? Bin ich Optimist oder Pessimist? 

Egal was wir denken, die Erfahrung lehrt uns, dass wir am Ende meist recht haben. Das Phänomen, „jeder hat subjektiv recht“ stört die Kommunikation und kann unser Leben erheblich belasten oder, im optimistischen Fall, bereichern.

Alles was uns begegnet ist ein Resultat unserer Wahrnehmung. Dabei geht es weniger darum, dass wir bei oberflächlicher Betrachtung unterschiedliche Dinge mit den Augen sehen als viel mehr, was unser „Radar“ in allen Tiefen unbewusst wahrnimmt. Den daraus resultiert, wie wir auf die Entstehung unserer Wirklichkeit Einfluss nehmen.

Aber fangen wir ganz vorne an: In den 20-er Jahren des Letzten Jahrhunderts haben Physiker ein neues Phänomen entdeck das heute in der Quantenphysik behandelt wird. Bei einem Experiment (Doppelspalt-Experiment) wurde nachgewiesen, dass der Beobachter / Betrachter nur durch seine Beobachtung direkten Einfluss auf das Versuchsergebnis hatte. Konkret, Materie entfaltet sich unterschiedlich und zwar in direkter Abhängigkeit von der Person die mit dem Experiment durch Beobachtung interagiert.

Wenn wir diese Ergebnisse der Grundlagenforschung auf das „richtige“ Leben übertragen, dann steuern wir unsere Realität – also Materie – in Abhängigkeit von unserer Beobachtung. 

Was erschwert es, dieses Phänomen zu verstehen?

Gedanken und unsere 5 Sinne spielen eine geringe Rolle in der Gestaltung unseres Lebens. Mehr als 95% aller ergebnisrelevanten Beobachtungen erfolgen unbewusst. Gibt es Störfrequenzen, dann wirken diese wie Nebel, unsere inneren Bilder werden unscharf, unheil oder unvollständig. 

Unsere äußere Realität entwickelt sich als Abbild des Inneren. Andere Begriffe für „Nebel“ sind Blockaden, innere Schwärze, Ladungen, Irritation, ausgebrannt sein usw.

Nochmal deutlich: Wenn der Kopf sich Gesundheit wünscht, unbewusst stehen die Schalter aber auf Krankheit (Lernen durch Leid), dann gewinnt zunächst die unbewusste Instanz.

Trägt ein Pessimist entsprechende Einschränkungen in sich, werden sich diese auch im Außen zeigen. Dies erklärt auch den Unterschied zum Optimisten. Beide Gruppen werden mit Überzeugung die Richtigkeit Ihrer Wahrnehmung vertreten, denn ihre jeweilige Lebenserfahrung bestätigen, was innerlich vorgegeben ist.

Die Wirkung erfahren wir auf körperlichen, mentalen, emotionalen, sozialen und wirtschaftlichen  Ebenen.

Die Umkehr: Wer als Pessimist unter negativen Folgen leidet, kann die beschriebenen Einschränkungen auflösen. Im Grunde haben diese Symptome nur Signalwirkung und möchten uns motivieren, wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Wer den Hinweisen folgt, beendet das unbewusste Bedürfnis auf Leid.

Die Auflösung erfolgt durch bewusstes Erkennen der Ursachen, also auch hier mit dem Prozess der Beobachtung.

Mit den leicht erlernbaren Methoden kann das in einem beachtlichen Umgang jeder selber tun.